Warum Naturtextilien gesünder für uns sind!

Januar 25th, 2012

Das Interesse an Naturtextilien steigt ständig. Dafür ist eine gestiegene Wachsamkeit für den vorsichtigen Umgang mit den uns verfügbaren Rohstoffen verantwortlich. Es gibt heutzutage schon viele Menschen, die sehr allergisch sind auf synthetische Materialien. Allergien und Krankheiten  werden auch häufig durch schädliche Pestizide oder andere Pflanzengifte verursacht, welche beim konventionellen Anbau der Baumwolle benutzt werden. Darum ist es immer besser, Materialien zu tragen, die ganz sicher aus umweltfreundlichem und biologisch kontrolliertem Anbau kommen.
Außer dem garantierten Vorteil einer besseren Hautverträglichkeit bei Naturtextilien, werden es uns auch unsere gesamte Umwelt, die uns anvertraute Natur, die Pflanzenwelt und alle Tiere auf der Erde und in Luft und Wasser danken, dass Bio-Landwirtschaft in ökologischer Übereinstimmung mit unserer Natur steht. Der Verzicht auf künstliche Dünger, schädliche Pestizide oder andere Chemikalien bedeutet , dass nicht nur auf jeden Fall die Umweltverschmutzung verringert wird,  sondern ebenso wichtige Arbeitsbedingungen für die Arbeiter auf den Feldern und Plantagen  deutlich verbessert werden. Bei biologischen Naturtextilien ist es die Regel, dass auch im auf die Produktion folgenden Verarbeitungsprozess, besonders beim Färben der Stoffe, darauf geachtet wird, dass ausschließlich ökologische und natürlich auch gesundheitlich unbedenkliche Farben eingesetzt werden. Es ist sehr beunruhigend, wie oft synthetische oder gesundheitlich teilweise sehr gefährliche Substanzen für Bleichen, Aufdrucke und Färben verwendet werden, wo nach konventionellen Produktionsmethoden gearbeitet wird. Naturtextilien werden nach allerhöchsten Qualitätsstandards verarbeitet und die Kunden, die sie kaufen, können sicher sein, dass sie hier unbedenklich und gut verträglich zu tragende Kleidung erwerben. Für einen etwas höheren Kaufpreis wird ökologisch hergestellte Ware jedoch oft zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis angeboten. Natürliche Kleidung, die sich sehr angenehm auf der Haut trägt und einen absoluten Wohlfühl-Effekt bewirkt.
Ein qualitätsorientierter Internet-Shop achtet auch bestimmt darauf, dass während der Produktion auf den Feldern und in den Fabriken in den Herkunftsländern bestimmte Produktionsstandards garantiert werden. Fair gehandelte Ware steht bei Naturtextilien ganz im Vordergrund und das bedeutet, dass keine Artikel von Firmen bezogen werden, die immer noch Kinderarbeit betreiben und auch erwachsene Menschen unter unwürdigen Bedingungen einstellen.

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Exportgut Nr. 1 der Welt: Kaffee

Mai 11th, 2011

Eins der meistgehandeltsten Exportgüter dieser Welt (nach Erdöl) ist Kaffee, ein koffeinhaltiges Heißgetränk welches aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen hergestellt wird. Je nach Röststufe und Mahlgrad variieren die Zubereitungsarten. Die wohl bekanntesten Arten sind Arabica-Kaffee und Kaffee Robusta. Bereits seit vielen Jahrhunderten gehört Kaffee zu den beliebtesten Getränken in Deutschland. Im Jahr werden pro Kopf 145 Liter des koffeinhaltigen Getränks verbraucht, so viel wie kein anderes Land in Europa konsumiert. Überall eröffnen neue Kaffee-Läden und auch der Markt der Elektrogeräte mit seinen Voll- und Halbautomaten boomt wie nie zuvor. Obwohl die klassische Kaffeemaschine noch in vielen Haushalten zu finden ist, gewinnen die Voll- und Halbautomaten immer mehr an Beliebtheit.

Da Kaffeesträucher ein besonderes Klima benötigen, wachsen sie auch nur zwischen den Wendekreisen. Die ideale Wachstumstemperatur von Kaffeebohnen liegt zwischen 18 und 25 °C. Die Temperatur darf 30 °C nicht über- und 13 °C nicht unterschreiten, weil die Pflanzen keine Temperatur unter 0 °C vertragen. Auch die Niederschlagsmenge spielt eine große Rolle beim Anbau der Bohnen, hier beträgt der Wasserbedarf 250 bis 300 mm pro Jahr. Somit wird ein jährlicher Wasserbedarf von 1500 bis 2000 mm benötigt. Die Pflanzen werden bei einer Niederschlagsmenge von unter 800 mm pro Jahr gar nicht angebaut. Beträgt der Niederschlag weniger als 1000 mm pro Jahr wird zusätzlich bewässert, was weitreichende schädliche Umweltfolgen nach sich zieht. Bodenerosion durch Rodung ist nur ein Teil davon. Hierbei benötigt Robusta-Kaffee eine wesentlich höhere Niederschlagsmenge als Arabica-Kaffee.

Man unterscheidet verschiedene Sorten von Kaffeebohnen. Die gängigsten sind die Sorten Arabica und Robusta, aber auch Excelsa, Stenophylla, Maragogype und Kopi Luwak spielen eine große Rolle, wobei der Kopi Luwak der teuerste Kaffee der Welt ist. Er wird aus den Ausscheidungen einer Zibetkatze gewonnen, des sogenannten “Luwaks”. Er lebt in Indonesien. Die Bohnen werden im Magen der Zibetkatze einer Nassfermentation unterzogen. Dort entstehen Enzyme die den Geschmack der Bohne beeinflußt. Sie verlieren ihren bitteren Geschmack. Nachdem die Bohnen ausgeschieden wurden, werden sie von Einheimischen eingesammelt, gewaschen, geschält und geröstet. Kopi Luwak Kaffee ist nur sehr schwer in Europa zu bekommen, meist handelt es sich um Fälschungen.

Weitreichende Umweltfolgen fordern ihren Tribut beim Kaffeeanbau. Pestizide, Waldrodungen, zusätzliche Bewässerungen führen zu gravierenden Problemen, das natürliche Gleichgewicht wird zerstört. Gesetze zum Anbau von Kaffee werden hier dringend benötigt und die Einhaltung dieser muß überwacht werden.

Kaffee ist nicht nur Genußmittel, es kann auch als Haushaltsmittel eingesetzt werden. Hier wirkt es besonders gut als Reinigungsmittel für Hände und Küchenutensilien, als Hautpeeling, Einläufe reinigen den Darm, Kaffee hilft auch bei Migräne oder Verstopfung. Auch als Ersatz für einen Duftbaum im Auto wird er eingesetzt und verstopfte Abflüsse werden durch die leicht schmirgelnde Wirkung des Kaffeesatzes wieder befreit.

Kaffee ist also nicht nur gut für die Seele, sie hilft auch bei vielen anderen Problemen. Dies sollte man beim nächsten Abwasch bedenken. Warum also nicht einfach den Kaffeesatz als Dünger verwenden? Die Pflanzen werden es mit gutem Wachstum danken.

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